Freitag, 18. März 2011

kleiner Zwischenpost.

Guuuten Morgen ihr Lieben ,

heute möchte ich euch aber noch einige zuckersüße Wesen vorstellen, die ich gestern gebacken habe. Nämlich leckere Schokomuffins. Fragt jetzt bitte nicht wieso, aber ich hatte gestern meine kreative Phase und habe dazu eine kleine Geschichte geschrieben; dabei hab ich genüsslich Schokolade gefuttert und Kaffee Latte getrunken. Aber nun, lest selbst:

(Darf ich vorstellen: Die Hauptfigur: Der Schokomuffin)

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Emma. Sie wohnte zusammen mit ihren Eltern in einem feinen, aber etwas ruhigerem Stadtteil, in der Nähe von Berlin. Eines Tages, draußen regnete es in Ströhmen, nahm sie sich ein Backbuch, dass zwischen alten Kochbüchern stand, in die Hand und schaute sich die Bilder an. Sie blätterte und blätterte, einige Minuten vergingen. Kurz bevor sie das Buch vor Langeweile zuschlagen wollte, entdeckte sie ein kleines Foto auf der letzten Seite, was sie faszienierte. Emma ging mit einem freudigen Grinsen im Gesicht in die Küche, schnappte sich Mehl, Kakao, Zucker, Butter, Eier, Backpulver und etwas Milch und mischte alles in einer großen Schüssel gut zusammen. Danach legte sie Backförmchen auf ein Blech und gab den Teich in diese hinein, bis zur Hälfte sollten sie voll sein. Sie schob das Blech in den heißen Ofen und wartete ab. Nachdem gute fünfundzwanzig Minuten vergangen waren, nahm sie die leckeren Schokomuffins heraus und stellte sie zum abkühlen auf die Fensterbank und ging zurück in ihr Zimmer. Der wundervolle Duft zog bis zu Emma's Nachbar Kevin, der Süßes überalles liebte und dem nicht wiederstehen konnte. Langsam und möglichst still, tappte er an das Küchenfenster und wollte sich ein Muffin stebitzen; den Größten den Emma gebacken hatte. 'Stooooooop!', schrie plötzlich eine Stimme auf. 'Stop, stop, stop!'. Kevin erschrak und blickte auf seine Hand. 'Du kannst mich doch nicht einfach mitnehmen!', sagte die Stimme verärgert. Mit kleinen Kulleraugen und großem Mund guckte der große Schokomuffin Kevin böse in die Augen, der kein Wort mehr aus seinem Munde bekam. 'Na, sprachlos mein Lieber?', fragte der Muffin mit einem breiten Grinsen. 'Ein...Ein Muffin der sprechen kann? Bin ich jetzt total bescheuert? Bilde ich mir das jetzt nur ein oder kannst du wirklich sprechen? Nein, ich muss mich verhört haben. Das...', stotterte Kevin, doch der Schokomuffin gab ihn sofort eine Antwort: 'Nein, mein komischer Freund mit seltsamen Haarschnitt, du hast richtig gehört. Wie kannst du es wagen mich von meinen Freunden zu trennen?' 'Ich, ich... der Duft ist Schuld. Ich liebe süße Sachen und Muffins ganz besonders...', fing Kevin an zu erklären. 'Du liebst was?', unterbrach ihn der Muffin, der vor Wut schon ganz rot wurde. 'Ich mein... also ich...', mehr konnte Kevin nicht mehr von sich geben. Er war so schockiert darüber, dass der Schokomuffin sprechen konnte, sodass seine Hände zitterten und er Schweißausbrüche bekam. 'Kannst du mich dann jetzt bitte wieder zu meinen Freunden legen? Sie vermissen mich bestimmt schon ganz schrecklich!', rief der Muffin Kevin zu. 'Ja... ähm ja, das werd ich tun. Ich, ich muss nur gucken, ob Emma da ist. Sie darf mich nicht sehen, verstehst du? Ich..ach egal.', antwortete er und schlich langsam zu Emma's Haus zurück. Noch bevor er fast am Fenster angekommen war, schrie der Schokomuffin auf: 'In Deckung!' Schnell huschte Kevin hinter eine Hecke, in der Hoffnung nicht gesehen zu werden. 'Kevin? Kevin, bist du das?', fragte eine helle Stimme. Es war Emma. 'Oh shit!'. 'Hast du was gesagt? Und, was machst du da hinter dem Busch?', fragte sie verwundert, nachdem Kevin aus seinem Versteck hervor kam. 'Ich, ich... Ich habe etwas gesucht...', fing er an zu erzählen und ließ seine Hand mit dem Muffin hinter seinen Rücken verschwinden. 'Was gesucht? Hinter einem großen, grünen Etwas, das man zufälligerweise Busch nennt? Du bist vielleicht ein komischer Junge', lachte Emma und grinste. Sie schloss das Fenster. Ein bisschen beleidigt trottete Kevin zu seinem Häuschen zurück. 'Eh, vergiss mich nicht. Ich muss unbedingt zu meinen Freunden zurück, denn die warten schon auf mich.', sagte der Schokomuffin und schaute Kevin mit seinen Kulleräuglein an. 'Und wie soll ich das machen? Emma hat das Fenster geschlossen. Wie soll ich dich denn dann dort wieder hinstellen? Weißt du eigentlich, dass ich mich gerade ziemlich blamiert habe?', fragte Kevin mit ernster Stimme, schlug seine Hand gegen die Stirn und schüttelte betrübt seinen Kopf. Der kleine Schokomuffin versuchte ihn etwas aufzumuntern: 'Hey, Kleiner. Das wird schon wieder. Du magst sie sehr, stimmts?' Kevin blickte zu ihm und flüsterte ein kurzes 'Ja.'. 'Na dann klingel doch bei ihr an und sag ihr endlich mal die Wahrheit! Vielleicht ist das die beste Möglichkeit. Für dich, und auch für mich, weil irgendwie muss ich doch zu meinen Freunden kommen!', grinste der Schokomuffin und zwinkerte Kevin zu. 'Du hast Recht. Ich habe es schon zu lange verheimlicht.' Kevin stand auf, nahm seinen Rucksack und machte sich zusammen mit dem Schokomuffin auf den Weg zu Emma's Haus. Dort angekommen, blieb er vor der Haustür stehen. 'Worauf wartest du? Nun klingel endlich!', rief ihn der Muffin zu. Kevins Herz schlug schneller und schneller. Er war nervös und hatte Angst. Angst, dass ihn Emma auslachen könnte. 'Komm schon, jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen.' wiederholte der Schokomuffin und Kevin drückte die Klingel. Emma öffente die Tür. 'Hallo Kevin, was machst du denn hier?', fragte sie mit einem verwunderten Blick. 'Ich, ich muss dir endlich was sagen, was ich dir schon länger hätte sagen müssen. Darf ich rein kommen?' versuchte Kevin mit zitternder Stimme zu sagen. 'Aber na klar, komm doch rein. Du kannst dich in die Küche setzen, ich werd eben noch schnell kurz in den Keller gehen und uns frischen Eistee holen.', antwortete Emma und nicht lange, da war sie schon die Treppe herunter gelaufen. Das war die einmalige Chance, den Schokomuffin zu seinen Freunden zu stellen. Kevin legte ihn auf das Blech zu den anderen zurück und verabschiedete sich: 'Tschüss Muffin, es war wirklich toll mit dir. Ich danke dir!' 'Hast du was gesagt, Kevin?', Emma kam aus der Tür hervor und schaute ihn an. 'Ähm, ja. Ich wollte dir sagen, dass du wunderhübsch bist. Schon seit dem Tag an, als du hier neu eingezogen bist. Ich weiß nicht wie du es machst, aber immer wenn ich in deiner Nähe bin, fühlt sich alles so schön an.', sprödelte es aus ihm raus. 'Wow, sowas Schönes hat mir noch nie jemand gesagt. Ich, ich...', Emma sprang in seine Arme und küsste ihn. So hatte ein kleiner Muffin seine Freunde wieder und ein Mensch seine neue Liebe gefunden.

(Und seine Freunde)

Kommentare:

  1. ach dankeschön;) natürlich darfst du das, das freut mich total, danke;) :*

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  2. haha cool!
    Schöner Blog =) Ich verfolg dich mal, würde mcih freuen wenn du auch mal bei vorbeischaust. Liebe Grüße

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  3. oh wei ich hatte noch gar nicht aufs verfolgen geklickt.. sorry da hab ich wohl schneller geschrieben als gehandelt :D aber das hab ich natürlich nachgeholt!

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  4. hihi süß :)
    dein Header ist absolut genial

    http://marmeladenglas-momente.blogspot.com/

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  5. Oh, das ist ja herzallerliebst :)

    Schönes Wochenende dir!

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